Brachland-Garten - Unser Garten

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Impressum
Gestaltung
Gernot Ryter
Heideweg 19
08340 Schwarzenberg

Telefon: 03774 24491
Mobil: 0174 393 8884

Web: trial-9980.websitex5.me
E-mail: g.ryter@t-online.de

Brachland-Garten

Umbau zum GST-Kreisausbildungszentrum
Brachland wird unser Garten
Zum Gelände des GST-Kreisausbildungszentrums ERNST SCHNELLER gehörte auch umfangreiches ungenutztes Brachland - am Hang stehende Bäume und Wiese.
Es entstanden mehrere LKW- und PKW-Garagen.
Zwei Familien nutzten bereits Gärten.
Ein Großteil des Brachlandes diente in den 1950er Jahren für Unterkunftsbaracken der Bauarbeiter, die das zweite Bahngleis noch Johanngeorgenstadt verlegten.
Angrenzend an das "Schützenhausgelände" entstand aktuell ein Wohnhaus.
Dessen Bauherr bot mir an, ein entsprechendes Areal mit dessen Technik für einen künftigen Garten frei zu baggern.
Die sehr dünne Schicht an Mutterboden schoben wir auf einen Haufen. Mühsam warfen wir den "Humus" durch ein Sieb, um damit eine geringe Grundlage für den Garten zu haben.
Auf der unteren Gartenfläche buddelten wir massenhaft Steine heraus, wo vor Jahren Unterkunftsbaracken standen. Diese wurden seinerzeit für die Bauarbeiter errichtet, die das zweite Gleis von Schwarzenberg nach Johanngeorgenstadt legten. Der sprunghafte Anstieg an Beschäftigten der Wismut machte entsprechende Transportleistungen nötig.
Mit Geduld und Mühe nahm der Garten Form und Inhalt an.

Wüste Fläche wird ein Garten
Maschendraht vom Baumarkt und Rohre vom Sachsenfelder Schrottplatz verwendete ich für die Umrandung der ca. 600 qm  des Hanggeländes. Damit wollte ich auch das wilde Streunen von Tieren aus dem angrenzenten Wald vermindern. Rehe wurden am Eisenbahngelänede verletzt und mußten von der Forstbehörde abgeholt werden.
Von weiter entlegener Weide wurden ausgebüxte Rinder eingefangen und zurückgebracht. Auch anderes Getier kahm dennoch in und um das Gartengelände und fühlte sich recht wohl. Vogel, Igel, Maulwurf und Frösche waren bald heimisch. Bienen waren leider Mangelware, was wir an der mageren Obsternte merkten. Umsomehr mußten wir uns gegen Schnecken, Ameisen und Blattläuse wehren.
Diebische Gäste mit schrägen Absichten gehörten in den Anfangsjahren nicht zu den Besuchern.
Später  wurden leider Zecken zu unliebsamen Quelgeistern. Diese breiteten sich wohl aus Süddeutschland intensiv auch in unserer Region aus.
Ungenutzt bis ca. 1970 / ab 1981 unser Garten
Standort unseres Gartens - oberhalb vom Bf. Haltepunkt
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